Zertifikatslehrgang „Führen von Kinds- und Erwachsenenschutzmandaten“

Das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESB) nimmt in der Schweiz eine wichtige Rolle ein. Seine Vorschriften und Regeln basieren auf dem Zivilgesetzbuch, wobei die konkrete Ausführung bei den jeweiligen Kantonen liegt. Um schutzbedürftige/handicapierte Menschen in diesem Bereich zu unterstützen, braucht es gut ausgebildete Fachpersonen, welche die ihr anvertrauten Personen oder Familien professionell und bedarfsgerecht begleiten. Diesbezüglich können sich auch Privatpersonen engagieren und sich für eine Mandatsführung entscheiden. Für die Übernahme einer Beistandschaft bildet unser 2 tägiger Zertifikats-Lehrgang “Führen von Kinds- und Erwachsenenschutzmandaten” eine gute Basis. Je nach persönlichem Ziel empfehlen wir die vorgängige Absolvierung unserer Coaching-Basis-Ausbildung, allenfalls in Kombination mit unserem 2 tägigen Zertifikatslehrgang Case Management und Sozialversicherungswissen, um derartige Mandate fachgerecht zu führen und zu begleiten.

Im Lehrgang “Führen von Kinds- und Erwachsenenschutzmandaten” erlernen Sie auch, was eine sozialpädagogische Familienbegleitung ist und wie Sie in dieser Rolle quasi als “Familiencoach”
die Eltern bei der Erziehung der Kinder unterstützen. Manchmal lässt sich durch diese Massnahme eine Beistandschaft vermeiden. Oft arbeitet die/der FamilienbegleiterIn auch mit einem bereits ernannten Beistand zusammen. Dann ist die genaue und Aufgabenklärung und intensive Zusammenarbeit beider Mandatspersonen sehr wichtig.
In Trennungs/Scheidungssituationen der Eltern findet eine eingehende Beratung zu Obhuts- und Besuchsrechtsfragen statt.

Weitere Inhalte des Zertifikatslehrgangs
Teilnehmende lernen im Zertifikatslehrgang unter Anderem die unterschiedlichen Mandatsfomen, die genaue Vorgehensweise der Bedarfsklärung sowie der jeweiligen Mandatsübernahme kennen. Sie lernen, in welcher Phase welche administrativen Tätigkeiten im jeweiligen Bereich erforderlich sind und wie diese auszuführen sind. Des Weiteren bekommen Sie einen umfassenden Einblick in die individuelle Fallführung, die Berichterstattung und den konkreten Fallabschluss. Darüber hinaus erhalten Sie alle wichtigen Informationen über die Rollen der KESB sowie der Sozialbehörde, darin integrierte Abteilungen und deren interaktive Zusammenarbeit mit dem ernannten Beistand. Innerhalb der Sozialpädagogischen Familienbegleitung (SPF) beraten und unterstützen die FamilienbegleiterInnen das gesamte Familiensystem, damit dort durch neue Regeln und Abmachungen eine Beruhigung eintreten kann Dabei gehören familiäre Konflikte und erzieherische Fragen zu den häufigen Problemen. Aber auch bei Eheproblemen sowie einer bevorstehenden Trennung oder Scheidung sind viele Menschen auf Ratschläge von einem erfahrenen Coach für die Familie angewiesen. Eine Beistandschaft auch bei psychosozialen Problemen der betroffenen Personen selber gewünscht oder durch die KESB von Amtes wegen angeordnet warden.

Ziele einer Mandatsführung bei der sozialpädagogischen Familienbegleitung
Zu den Zielen von SPF Massnahmen zählt vor allem das Kindeswohl, so dass die Kinder in ihrer eigenen Familie aufwachsen können. Dafür stärkt der Coach/der/die Familienbegleiter*in die Eltern in ihrer Rolle und hilft ihnen dabei, entstehende Konflikte zum Wohl aller beteiligten Familienmitglieder ganzheitlich zu lösen. Grundsätzlich ist die Beratungstätigkeit der SPF an einer systemischen Lösung von Problemen orientiert. So leistet die Fachperson bei den Familien eine Hilfe zur Selbsthilfe und legt in diesem Rahmen einen grossen Wert auf den Kindesschutz.
Innerhalb der Sozialpädagogischen Familienbegleitung (SPF) beraten und unterstützen die FamilienbegleiterInnen das gesamte Familiensystem, damit dort durch neue Regeln und Abmachungen eine Beruhigung eintreten kann Dabei gehören familiäre Konflikte und erzieherische Fragen zu den häufigen Problemen. Aber auch bei Eheproblemen sowie einer bevorstehenden Trennung oder Scheidung sind viele Menschen auf Ratschläge von einem erfahrenen Coach für die Familie angewiesen.

Wenn Sie an einer Mandatsführung interessiert sind, empfiehlt sich neben einer Ausbildung als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in auch unsere Coaching-Basis-Ausbildung als Qualifizierung und dann unser 2 tägiger Zertifikatslehrgang für die fachspezifischen Themen. Bei der Übernahme einer Beistandschaft ist es auch wichtig, dass die Interessierte über entsprechende persönliche sowie zeitliche Kapazitäten verfügen. Nur so lässt sich eine individuelle und korrekt durchgeführte Betreuung von schutzbedürftigen Menschen sicherstellen. Auf diese Weise können Sie einen solidarischen Beitrag zur Stärkung der sozialen Sicherheit leisten.